Beratungsstelle
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Zufluchtstätte
Porto Amal
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Mädchenwohnen Linah
Hilfe nach Flucht
Betreutes Wohnen
Mädchenwohnen Hannah
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Das Foto zeigt eine Gruppe von vier Mädchen: Das Mädchen links guckt skeptisch in die Kamera, das Mädchen daneben lächelt freundlich, die beiden Mädchen links machen freche Grimassen.

Mädchen im Mittelpunkt


1.
Wir arbeiten parteilich für Mädchen und junge Frauen. Das bedeutet, dass sie mit ihren Anliegen, ihrem Erleben und ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen.

2.
Wir arbeiten mit einer inklusiven Ausrichtung. Inklusion bedeutet für uns eine bereichernde Vielfalt und ist Ausdruck einer gesellschaftlichen Diversität. Wir wollen mit unseren Angeboten alle Mädchen und junge Frauen ansprechen, sie in der Erweiterung ihrer Ressourcen und Selbstwirksamkeit stärken, Barrieren abbauen und Teilhabe ermöglichen.

3.
Wir arbeiten mit einer transkulturellen Ausrichtung. Das beinhaltet u.a. eine transkulturelle Personalstruktur, eine Multilingualität der Teams und die kontinuierliche Auseinander-setzung mit den unterschiedlichen Perspektiven und Lebensrealitäten der Mädchen und jungen Frauen.

4.
Wir setzen uns auf gesellschaftspolitischer Ebene für Gewaltfreiheit, Geschlechter-gerechtigkeit, Vielfalt und Teilhabe für Mädchen und junge Frauen ein.

5.
Das Wissen und die Anerkennung der Vielfalt der Lebens- und Problemlagen von Mädchen und jungen Frauen spiegeln sich in den multiprofessionellen Teams mit einer Vielzahl an individuellen und kulturellen Lebensentwürfen und Erfahrungen wider.

6.
Unsere Arbeitshaltung ist offen, empathisch und lösungsorientiert. Empathie bedeutet dabei für uns, nicht nur die Fähigkeit, sich in die Gedanken und Gefühle der Mädchen und jungen Frauen hineinzuversetzen und ihr Agieren aus dem jeweiligen Erfahrungshorizont nachzuvollziehen, sondern auch die Befähigung, gemeinsam aktiv die Lebensverhältnisse zu verändern. 

7.
Unser Arbeitsklima ist gekennzeichnet durch gegenseitige Wertschätzung, Respekt und Achtung. Auf dieser Grundlage arbeiten wir sowohl mit den Mädchen und jungen Frauen wie auch innerhalb des Trägers.

8.
Wir stehen für Dialog. Kommunikation nutzen wir für ein transparentes, lebendiges und konstruktives Miteinander zu dem auch eine fehlerfreundliche Haltung gehört.

9.
Wir sehen unsere Einrichtung als Raum des Vertrauens. Eine nachhaltige Etablierung des Schutzes der Mädchen und jungen Frauen durch ein verbindliches Schutzkonzept ist für uns eine Notwendigkeit. Partizipation und Mitbestimmung, die Definition klarer Regeln zur sexuellen Selbstbestimmung und die Umsetzung eines Beschwerdeverfahrens sind darin ein integraler Bestandteil.

10.
Kontinuierliche Qualitätsentwicklung erfolgt in einem Diskurs aller Mitarbeiterinnen. Regelmäßig stattfindende Supervisionen und Fortbildungen nutzen wir zur Reflektion der fachlichen Arbeit und der Teamstrukturen sowie zur Erweiterung unseres Wissens.

11.
Als Träger mit einer feministischen Grundhaltung ist es uns ein Anliegen, über gesellschaftlich reproduzierte, verinnerlichte Geschlechterstrukturen und strukturellen Benachteiligungen Transparenz herzustellen und diese zu hinterfragen. In der fallübergreifenden Arbeit in Netzwerken und in Kooperation mit unterschiedlichen Einrichtungen der Jugend- und Behindertenhilfe setzen wir uns für die Verankerung parteilicher Hilfen für Mädchen und junge Frauen, für die Ächtung jeder Form von Gewalt und der Enttabuisierung von sexualisierter Gewalt ein.

  0521 - 17 88 13