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Psychische Gewalt

Psychische Gewalt beschreibt alle Formen der emotionalen Schädigung und Verletzung einer Person. Dazu zählen z.B. Einschüchterungen, aggressives Anschreien, Verleumdungen, Beleidigungen, Drohungen und Demütigungen bis hin zu Psychoterror. Auch extreme Eifersucht, Kontrolle und Dominanzverhalten sind oft damit verbunden. Täter*innen nutzen psychische Gewalt, um Kontrolle und Macht über andere zu bekommen bzw. sich „über sie zu stellen oder sich als höherwertig zu fühlen“.

Abwertende oder demütigende Kommentare, einschüchternde Gesten, Toben, ständige Kontrolle oder Beschimpfungen sind nicht in Ordnung und sollten in keiner Beziehung einen Platz haben. Häufig beginnt psychische Gewalt als schleichender Prozess und wird von Betroffenen, aber auch von Personen aus ihrem Umfeld oft lange Zeit nicht als Gewalt erkannt. Oftmals bestreiten Täter*innen im Nachhinein, was vorgefallen ist oder verharmlosen es. Manche Menschen, die psychische Gewalt ausüben, haben auch kein Bewusstsein dafür, wie sehr sie verletzen und schädigen. Zu psychischer Gewalt gehört auch, wenn Eltern Kinder immer wieder abwerten und beleidigen, weil sie z.B. nicht ihren Erwartungen oder ihren Leistungsansprüchen entsprechen.

Anders als bei körperlicher Gewalt hinterlässt psychische Gewalt keine sichtbaren Wunden oder Spuren und ist deshalb oftmals weniger greifbar oder erkennbar.

Dennoch ist psychische Gewalt äußerst schädlich für die Gesundheit und das Selbstwertgefühl. Personen, die über lange Zeit so etwas erlebt haben, fühlen sich oft klein und wertlos.

Wenn Du psychische Gewalt erlebst oder erlebt hast, bist du mit dieser Erfahrung nicht allein. Du kannst Unterstützung und Hilfe bekommen, damit die Bedrohung und Gewalt aufhört und du dich wieder sicher fühlen kannst!

Du hast ein Recht auf ein gewaltfreies Leben. Du hast ein Recht darauf, dich wohl und wertvoll zu fühlen.

Egal was passiert ist, es gibt immer Möglichkeiten, Hilfe zu bekommen.

Was kannst du tun?

  • Such dir einen Menschen deines Vertrauens (z.B. eine Verwandte, eine*n Schulsozialarbeiter*in, die Mutter einer Freundin), um alles zu besprechen und gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie es dir wieder bessergehen kann.
  • Du kannst uns anrufen, eine Mail schreiben oder persönlich kommen.
  • Wenn Du nicht aus Bielefeld und Umgebung kommst: Es gibt in vielen Städten Beratungsstellen, die dir weiterhelfen können. Hier ist eine Liste von Beratungsstellen in NRW.
  • Du rufst eine der Notrufnummern an und erzählst am Telefon, wie es dir geht. Dann bekommst du am Telefon Unterstützung.

Was auch immer dir passiert ist, wir unterstützen dich und sind für dich da!

 

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