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Eine Gruppe gut gelaunter Mädchen, zwei von ihnen pusten Seifenblasen

Anzeigenunabhängige SpurenSicherung in Bielefeld (ASS)

In Bielefeld gibt es seit einiger Zeit in allen drei Kliniken mit gynäkologischer Versorgung die Möglichkeit, nach einer (versuchten) Vergewaltigung mögliche Tatspuren auch ohne Strafanzeige bei der Polizei zu sichern. So gewinnen Opfer von sexualisierter Gewalt die Möglichkeit, sich zunächst psychisch und körperlich zu stabilisieren. Wenn sie sich später dazu entschließen, eine Strafanzeige zu stellen, wird die Aussage durch die tatzeitnahe Spurensicherung unterstützt. Was beinhaltet dieses Hilfeangebot für Mädchen und Frauen nach einer (versuchten) Vergewaltigung und wer bietet Unterstützung an? Wie kann es nach einer anzeigenunabhängigen Spurensicherung weiter gehen? Was ist hilfreich im Umgang mit den gewaltbetroffenen Mädchen und Frauen?

In dieser Fachveranstaltung möchten wir uns mit diesen Fragen beschäftigen, um Multiplikator*innen aus den medizinischen, psychosozialen und schulischen Bereichen zu informieren und mehr Handlungssicherheit in der Unterstützung vergewaltigter Frauen und Mädchen zu vermitteln.Eine Zertifizierung durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe ist beantragt.

 
Wann: 31.01.2018 | 14 bis 18 Uhr
Ort: Großer Saal der Altstädter Nicolaikirchengemeinde, Renteistraße 14 (Eingang Mädchenhaus)
Bitte senden Sie eine formlose Anmeldung an anmeldung@frauennotruf-bielefeld.de
 
Moderation: Claudia Fischer, freie Journalistin
 
14.00 Uhr | Ankommen
14.15 Uhr | Begrüßung und inhaltliche Einstimmung: Katharina Solzbacher, freie Schauspielerin, liest aus F. Schirach „Schuld“
14.40 Uhr | Dr. Olga Tarusinov, Ärztin Klinikum Bielefeld Mitte
Vortrag: Die anzeigenunabhängige Spurensicherung in der Klinik
15.05 Uhr | Sonja Hubacher, Sachbearbeiterin für Sexualdelikte, Polizei Bielefeld, KK11
Vortrag: Das (spätere) polizeiliche Ermittlungsverfahren
15.30 Uhr | Pause
15.45 Uhr | Heidi Saarmann, Anwältin
Vortrag: Juristische Beratung und Möglichkeiten der Nebenklage für gewaltbetroffene Mädchen und Frauen
16.10 Uhr | Maria Therre, Mädchenhaus Bielefeld e.V., Melanie Rosendahl, Frauennotruf Bielefeld e.V.
Vortrag: „Das muss doch angezeigt werden?“ Unterstützungsbedarfe von Mädchen und Frauen nach sexualisierter Gewalt
16.45 Uhr | Diskussion mit allen Referentinnen
Wie kann die Möglichkeit und der Sinn einer ASS bei Mädchen und Frauen bekannter gemacht werden? Welche Erfahrungen gibt es in anderen Städten und bei niedergelassenen Ärztinnen? Welche Fragen haben MultiplikatorInnen, wo sehen sie noch Unterstützungsbedarfe?
17.45 Uhr | Ausklang

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