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Das Foto zeigt Paula Kalenberg, die zuversichtlich in die Kamera sieht. Rechts oben im Bild ist das Logo des Mädchenhaus Bielefeld e.V., darunter steht in Anführungszeichen: 'Gewaltbedrohte Mädchen und Mädchen nach der Flucht brauchen unseren Schutz! Helf

Jede Spende hilft!

Seit über 10 Jahren begleite ich das Mädchenhaus als Patin.

Es ist der Arbeit der Mitarbeiterinnen des Mädchenhauses und deren Unterstützerinnen und Unterstützern zu verdanken, dass die dringend notwendigen Hilfsangebote für Mädchen in Not in den letzten Jahren erhalten und sogar stetig ausgebaut werden konnten. Eine Schließung der anonymen Zufluchtstätte konnte verhindert werden und weitere Angebote für Mädchen und junge Frauen mit Behinderungen und für Mädchen, die alleine nach Deutschland geflüchtet sind, konnten aufgebaut werden.

Mädchen und junge Frauen mit Gewalterfahrung sind auch in unserer Gesellschaft zahlreicher als wir glauben. Diese Mädchen sind auch die Frauen und Mütter von Morgen. Sie sind unser aller Zukunft. Also, lasst uns gemeinsam einen wichtigen Teil für unsere Zukunft beitragen!

Danke für Ihre Hilfsbereitschaft,
Paula Kalenberg

 

Seit 30 Jahren unterstützt das Mädchenhaus Bielefeld Mädchen und junge Frauen mit Gewalterfahrung

Paula Kalenberg ist seit 2007 Patin des Mädechenhaus Bielefeld e.V.
(Quelle: LIEBEFELD. Das Interview-Magazin. 5, 2015, 14 – 15. Online: http://www.liebefeld-liest.de/ebook.html)

Wie sind Sie auf das Mädchenhaus aufmerksam geworden?

Paula Kalenberg: Als ich 2007 von dem Mädchenhaus um Unterstützung gebeten wurde, stand deren anonyme Zufluchtsstelle finanzieller Kürzungen vor der Schließung. Mädchen, die Gewalt erleben, brauchen einen schnellen und unbürokratischen Schutz, den nur eine solche Zuflucht bietet. Die Lage war akut und ich war schockiert darüber, dass überhaupt in Erwägung gezogen wurde, an der Zukunft dieser jungen Mädchen zu sparen. Da wollte ich gerne helfen.

Kleines Budget, große Wirkung – was leistet das Mädchenhaus?

Paula Kalenberg: Das Mädchenhaus erweitert sein Angebot stetig. So haben seine Betreiberinnen inzwischen auch das Clearinghaus Porto Amāl ins Leben gerufen, das unbegleiteten Mädchen auf der Flucht hilft. Insbesondere Mädchen, die unbegleitet und minderjährig nach Deutschland gekommen sind, benötigen eine Unterbringung in einer mädchenspezifischen Einrichtung, die auch auf die Traumatisierungen eingehen kann. Dies ist in Bielefeld der Fall, aber es gibt bundesweit nur ganz wenige Einrichtungen, die sich auf Mädchen spezialisiert haben. Die anonyme Zuflucht im Mädchenhaus Bielefeld ist derzeit die einzige in ganz NRW. Im ganzen Bundesland gibt es nur fünf explizite Mädchenberatungsstellen. Für Bielefeld ist das gut, aber grundsätzlich kann man schon sagen, dass das zu wenige sind. Nur weil insgesamt mehr Jungen als Mädchen kommen, dürfen die Mädchen nicht vernachlässigt werden.

Gibt es weitere Projekte, die Ihnen am Herzen liegen?

Paula Kalenberg: Das Mädchenhaus führt seit letztem Jahr ein Modellprojekt zum Gewaltschutz von Mädchen mit Behinderungen durch, die zwei- bis dreimal so häufig von Gewalt betroffen sind wie Mädchen ohne Behinderung. Und es betreut die NRW-weit aktive Fachberatungsstelle für Mädchen, die von Zwangsheirat bedroht sind.

Was können Sie als Schirmherrin dazu beitragen, dass das Mädchenhaus auch in Zukunft seine wichtige gesellschaftliche Rolle wahrnimmt?

Paula Kalenberg: Meine Aufgabe besteht vor allem darin, den Mädchen eine Stimme in der Öffentlichkeit zu geben. Außerdem kann ich Gelegenheiten wie dieses Interview zum Anlass nehmen, die Menschen zum Spenden aufzurufen. Wir können stolz auf das Bielefelder Mädchenhaus sein, aber so bewundernswert das Engagement der Mitarbeiterinnen des Mädchenhauses ist und so beeindruckend die Bedeutung dieser bundesweit einzigartigen Einrichtung auch sein mag, es ist nicht selbstverständlich. Durch Förderer und private Spender kann das Mädchenhaus sein Bestes für die Zukunft dieser Mädchen tun.

 

PAULA KALENBERG

Geburtstag: 9. November 1986
Geburtsort: Dinslaken
Größe: 1,56m
Sternzeichen: Skorpion

Zur Schauspielerei kam Paula Kalenberg, als sie mit 14 Jahren im Radio von einem Casting hörte. Sie meldete sich und wurde auf Anhieb genommen. Ihre erste große Rolle als Darstellerin bekam sie 2001 im Psychokrimi „Hanna – wo bist du?“. Seitdem zeigt die Wahl-Berlinerin in ihren Filmen eine wunderbare Wandlungsfähigkeit.

Hier ein kleiner Auszug ihrer Filmografie:

2005 Kabale und Liebe
2006 Die Wolke
2008 Krabat
2010 Jud Süß – Film ohne Gewissen
2011 Countdown – Die Jagd beginnt, Heiter bis tödlich: Nordisch herb – Alles nur aus Liebe
2012 Tatort: Tote Erde
2013 Kokowääh 2, Systemfehler: Wenn Inge tanzt
2014 Mit Burnout durch den Wald
2016 Das Programm, Der Fall Barschel, Der Äthiopier, Eine Sommerliebe zu Dritt

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